ORIGO - Romi Fischer Künstlerin

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Installationen

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1998 Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg   Zentrum Internationaler Skulptur

Kennzeichen der Kunst von Romi Fischer sind zwei  Merkmale, die auch ihren Erfolg begründen:  das  Arbeiten mit und in Räumen, die sie als begehbare  Installationen gestaltet und mit ihren Stahlelementen  bestückt, sowie die große Flexibilität im Umgang mit ihren elementaren Basiswerkstücken, die sie wie eine Architektin baukastenmäßig  erweitert, ergänzt oder gar reduziert.
In sich schlüssige Zahlensysteme, Transparenz und Klarheit liegen diesen Eisenträgern, geometrischen Grundformen und Binnengliederungen zugrunde, fließend und variantenreich  formulierte Rasterungen, seien sie bodennah zentriert oder in die Vertikale gestreckt. Pyramidale Dachformen, fest montiertes Gestänge oder kubisch umrissene Raumverstrebungen bergen häufig in ihrer Mitte jeweils bronzene Figurationen, die einen  weiteren Teil des inhaltlichen Kerns ausmachen: Spirituell inszenierte Köpfe, Landschaften und Liniensysteme. „Kunstformen der Natur“ und organisches Leben begegnen hierbei in ihren Werken den Gesetzen der sich kosmisch ausweitenden Geometrie.
In dem Dialog zwischen VERUM und VANUM, wie der Titel einer anderen Arbeit von Romi Fischer lautet, bewegen sich alle ihre Rauminstallationen.

Dr. Gottlieb Leinz
Stellv. Direktor Wilhelm Lehmbruck Museum
Zentrum Internationaler Skulptur, Duisburg

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