IUS - Romi Fischer Künstlerin

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2008 Grossmünster Zürich   Anlässlich der Olympiade in Peking

Grossmünster Zürich, 8.–24. August 2008

Vom 8. bis 24. August 2008 fanden in Peking die Olympischen Spiele statt. Sie gaben Anlass, über Menschenrechte nachzudenken und zu diskutieren. Sie waren daher auch Anlass, sechs Schriftplatten aus Stahl der Zürcher Künstlerin Romi Fischer mit dem Titel IUS (lat. Recht) im Hochchor des Grossmünsters Zürich auszustellen.
Aus jeder der jeweils zentnerschweren Platten ist ein Wort ausgeschnitten: JEDER    MENSCH    HAT    DAS    RECHT    AUF ist da zu lesen, bekannte Worte aus der UN-Menschenrechts-resolution von 1948.
Die Platten waren Bestandteil einer siebenteiligen Installation mit dem Titel CONEXIO (lat. Verbindung) in Hochchor und Krypta des Grossmünsters, die im November 2005 zu sehen war.
„Die Schriftelemente der Bodenplatten wollen als zeichenhafter Hinweis auf eine Wahrheit verstanden werden, die der Wirklichkeit immer schon unterliegt; einer Wahrheit, die nicht neu erfunden, sondern entdeckt werden will; einer Ethik, die sich nicht in den bloßen Appell ergießt, sondern an das Geschenk der Freiheit erinnert, die der Schöpfung immer schon mitgegeben ist. […] Romi Fischers Installation führt uns zurück zu den Ursprungswahrheiten, die unter dem Schutt der Alltagsgeschichte und ihren Auseinandersetzungen immer wieder in Vergessenheit geraten. Die Erinnerung an die Menschenrechte ist der Ruf zur Besinnung auf die Grundkonstanten des Menschseins, an denen wir ständig rütteln.“

(Aus der Ansprache von Dr. Thomas Herwig, Tuscaloosa, Alabama)

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